TAPT_klar Schnarchen stört nicht nur den Lebenspartner beim Schlafen, sondern ist für Patienten vor allem für den eigenen Organismus eine ernste Gefahr. Betroffene Patienten können – je nach Art – das Schnarchen verhindern, indem sie zum Schlafen eine extra angepasste Schnarchschiene vom Zahnarzt verwenden.

Der typische Patient, der eine Schnarchschiene benötigt, hat sich über die letzten Jahrzehnte stark gewandelt. Waren es früher vor allem Männer mittleren und hohen Alters oder mit Übergewicht, sind heute auch viele Frauen betroffen. Die Ernährung spielt dabei häufig eine große Rolle.

Das Schnarchen entsteht meist durch eine Engstelle im Rachenraum. Die Muskelspannung lässt im Schlaf nach – bei einigen Patienten so stark, dass Zunge und Gaumen den Atemweg verengen. Die Folge: Die Luft kann nicht mehr ungehindert einströmen und bringt das Gaumensegel zum Flattern. Dies erzeugt das Schnarchgeräusch. Im Extremfall kann es sogar zum zeitweiligen Atemstillstand kommen. Ab einer 10-sekündigen Länge spricht man hierbei von einer Apnoe. In schlimmen Fällen von Schnarchen mit häufigen Atemaussetzern sollten Patienten sich auch an einen Facharzt wenden, der mit einem Schlaflabor zusammen arbeitet.

Lesen Sie bitte auch den Artikel aus der Zahntechniker Zeitung 12/2014: „Erhöhtes Herzinfarktrisiko“

Informationen zu krankhaftem Schnarchen finden Sie hier: „Schlafbezogene Atmungsstörungen