Chipping bei Zirkonoxidbrücken und -Kronen

Seit Ende der 90er Jahre beschäftigen wir uns mit vollkeramischen Restaurationen und haben in dieser Zeit weit mehr als 30 000 Einheiten in Zirkonoxid hergestellt. Die anfänglichen Probleme die dieses Material mit sich brachte, sind heute aus der Welt geschafft und wir vertrauen voll und ganz auf dieses Material.

Eine Präsentation über klinische Aspekte in der Vollkeramik senden wir Ihnen auf Anfrage hin gerne zu!

Anbei einige Aspekte zum Thema Chipping:

Zirkonversorgungen im Brücken- und Kronenbereich erzielen mittlerweile einen stetig zunehmenden Marktanteil. Sehr hohe Goldkosten, Biokompatibilität und ästhetische Ansprüche der Patienten brachten Zirkonrestaurationen voran.

Durch immer bessere Fertigungsmethoden mittels CAD/CAM ist es möglich, vollanatomische Kronen und Brücken am Bildschirm zu konstruieren und anschließend diese Konstruktionen gleichmäßig um 20 % zu reduzieren. Somit kann nach dem Sintern eine gleichmäßige Schicht Verblendkeramik aufgetragen werden. Die Gefahr von Abplatzungen wird dadurch auf ein Minimun reduziert.

Der Erfolg von vollkeramischen Restaurationen ist von der strikten Einhaltung der Präparations- und Verarbeitungsrichtlinien abhängig. Kontraindiziert sind Vollkeramikrestaurationen bei Parafunktionen, Bruxismus, Deck- oder Tiefbiss, sowie bei gelockerten Zähnen.

Empfohlen wird eine Rohbrandeinprobe. Bei dieser kann der Biss überprüft und ggf. individuell eingeschliffen werden. Einschleifen im Mund/ auf dem Modell nur mit feinkörnigen Diamanten und unbedingt unter Wasserkühlung. Alle Versorgungen an denen in der Praxis geschliffen wurde- sei es im Mund oder auf dem Modell, sollten unbedingt zur Endvergütung/Glanzbrand nochmals ins Labor. Dadurch werden evtl. entstandene Mikrorisse versiegelt und die Gefahr von Chipping sehr stark verringert. Nach Möglichkeit ist eine adhäsive Befestigung einer konventionellen vorzuziehen!