Was ist eine Totalprothese?

Wenn ein Kiefer nicht mehr über eigene Zähne verfügt, kommt die Totalprothese, oft auch Vollprothese, zum Einsatz. Dies bedeutet, dass alle Zähne durch künstliche Zähne ersetzt werden.

Trägt ein Patient schon viele Jahre eine Prothese, bildet sich der Kieferknochen im Laufe der Zeit zurück. Der Kieferkamm wird immer flacher und der Halt der Prothese lässt mehr und mehr nach. Die Totalprothese kann dann in Funktion und Halt durch sogenannte Locatoren aufgewertet werden. Dazu werden Implantate in den Kieferknochen gesetzt, an denen die Prothese befestigt wird. Im Prinzip wie mit einem Druckknopf. Eine weitere, etwas aufwändigere aber dennoch komfortable Lösung ist die Verankerung der Prothese an den Implantaten mit Hilfe eines Riegels. Hierzu werden idealerweise vier Implantate gesetzt, welche entweder mit Teleskopkronen versorgt oder mit Stegen verbunden werden. An diesen Elementen wird die Prothese mit einem Dreh- oder Schwenkriegel verriegelt. Das bedeutet, dass der Patient zum Einsetzen der Prothese, den Riegel öffnet, die Prothese einsetzt und den Riegel verschließt.